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Einzigartiges Lesetraining für Schulen

FrontRead ist Europas führende digitale Lesetrainingsplattform für Schulen zur Verbesserung der Lesegeschwindigkeit und des Textverständnisses. Über 1.500 Bildungseinrichtungen mit mehr als 250.000 Schüler:innen nutzen FrontRead bereits.

Warum FrontRead?
Lesekompetenz stärkt die gesamte Lernentwicklung

Als Schulträger navigieren Sie zwischen den vielen Bausteinen und Herausforderungen Ihrer lokalen Bildungs- und Unterrichtslandschaft. Wir bei FrontRead haben das Ziel allen Schüler:innen eine optimale Lernreise zu ermöglichen. Lesen, als eine der wichtigsten Kernkompetenzen, ist die Grundlage für Lernen, Meinungsbildung, soziale Kompetenz, gesellschaftliche Teilhabe und die Voraussetzung für eine erfolgreiche schulische und berufliche Laufbahn. Deshalb sind wir der Meinung, dass alle Schüler:innen die Möglichkeit haben sollten, ihre Lesekompetenz zu stärken. Unser Erfahrung nach erreichen Schüler:innen nach dem FrontRead Training eine durchschnittliche Steigerung der Lesegeschwindigkeit von 50%, als auch allgemein höhere Schulleistungen.

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Alle Vorteile auf einen Blick

  • Durchschnittliche Steigerung der Lesegeschwindigkeit von 50 %
  • Individuell einsetzbar im Unterricht, beim Online-Lernen oder als Hausaufgabe
  • Adaptives Programm fordert alle auf ihrem Niveau
  • Statistikmodul gibt Übersicht über Lernfortschritte
  • Individuelle Zuweisung von Textpaketen je nach Lern- und Leseniveau
  • Förderung des selbstständigen Lernens
  • Höhere durchschnittliche Leistungen der Schüler:innen
  • Minimale Vorbereitungszeit für Lehrer
  • Training mit minimaler IT-Ausstattung wie PC, Laptop, Tablet oder Smartphone und Internetverbindung
  • Unverbindliches Testen für Schulen durch 2-monatigen Gratisverlauf

Lesetraining ganzheitlich gedacht

Basierend auf 25 Jahren Erfahrung, ist unser Programm auf verschiedenen Übungen aufgebaut, die das Kurzzeitgedächtnis, die Augenmuskeln durch gezieltes Fixieren und peripheres Lesen, als auch die Lesegeschwindigkeit trainieren. Das Training stimuliert spezifische Lesestrategien mit Schwerpunkt auf dem Aktivieren von Vorwissen und dem Überfliegenden Lesen. Wir bieten Textpakete in mehreren Sprachen an, sodass auch sprachübergreifend trainiert werden kann.

Aller Anfang ist einfach

Im vollen Schulalltag ist alles getaktet und getimt. Deshalb ist FrontRead so gedacht, dass es einfach in den Schulalltag integrierbar ist – entweder im Unterricht oder selbständig von zuhause. Nach einer Einführung können die Klassen sofort starten und Dank der intuitiven Bedienung ist der Zeitaufwand für Lehrkräfte minimal. Das digitale Lesetraining, bereitet die Schüler:innen sowohl für digitales als auch analoges Lesen und Lernen vor. Wir bieten allen Schulen zwei kostenlose Probemonate an, um das Programm zu testen und die sofortige Stärkung der Lesekompetenz selbst zu sehen.

Leseentwicklung im Administrationsmodul verfolgen

Die Schüler:innen sehen ihre eigene Steigerung im Programm und bekommen Feedback-Nachrichten, sodass ihre Motivation kontinuierlich stimuliert wird. Über das Administrationsmodule haben Lehrkräfte einen Überblick über die Entwicklung der gesamten Klasse bzw. Schule, als auch der einzelnen Schüler:innen, und können so spezifisches Feedback oder Tipps geben.

Textdesign kombiniert Lernen und Leselust

Unsere Textpakete umfassen Texte, die sich mit breitgefächerten, altersgemäßen Themen unserer komplexen Welt auseinandersetzen. Die Texte sind so gestaltet, dass sie sowohl Sachtexte als auch Lern- und Lesespaß miteinander verbinden. Wir bieten ein maßgeschneidertes Training für alle Klassenstufen von der 1. bis zur 10. Klasse an, mit der Möglichkeit der individuellen Zuweisung von Schwierigkeitsniveaus.

Corona Rückstand gemeinsam wegtrainieren

Heimunterricht, Schulausfall, mentale Ausnahmesituation – Die Unterrichtslandschaft der letzten zwei Jahre war eine Herausforderung für Lehrkräfte, Schüler:innen und Eltern. Trotz aller Bemühungen sehen wir leider besonders bei jungen Lesenden und Lernenden Herausforderungen. Diese wollen wir gemeinsam angehen.

Lesetipp – Leseverstehen: Vorverständnis und Wortschatz

„Beim Leseverstehen geht es darum, durch die Untersuchung eines schriftlichen Textes und die Interaktion mit ihm eine Bedeutung zu erfassen und zu erzeugen“ (Bråten, 2008). 

So beschreibt Bråten das Konzept des Leseverständnisses. Mit anderen Worten: Beim Leseverstehen geht es nicht nur darum, den Sinn des Autors und des Textes zu verstehen, sondern auch darum, dass der Leser seinen eigenen Sinn schafft, indem er den Inhalt des Textes mit seinem eigenen Wissen über das Thema verknüpft. 

Die bestehenden Forschungsarbeiten zum Leseverständnis und zur akademischen Lesekompetenz haben gemeinsam, dass eine wichtige Voraussetzung für die Stärkung der akademischen Lesekompetenz von Schüler:innen darin besteht, gezielte und systematische Interventionen anzuwenden. Dies bedeutet, dass vor, während und nach dem Lesen Strategien angewendet werden. 

Dieser Ansatz für Lesestrategien ist bereits weit verbreitet. Das Forschungsmapping „Leseverständnis und akademische Lesefähigkeiten“ (Rambøll, 2014) weist auf spezifische Methoden und Interventionen hin, die sich positiv auf das Leseverständnis und die Lesekompetenz auswirken. Einige dieser Maßnahmen sollen hier hervorgehoben werden. 

Einer der Leitgedanken von FrontRead beim Lesetraining ist, wie bereits in einem früheren Lesetipp angesprochen, die starke Fokussierung auf das Vorverständnis. Durch die Aktivierung des Vorwissens wird den Lesenden bewusst, was man vielleicht schon über das Thema weiß oder noch nicht weiß. 

Eine vorgefasste Meinung kann auf unterschiedliche Weise aktiviert werden. In ‚Leseverständnis und professionelle Lesefähigkeiten‘ wird die Methode QRAC-the-Code empfohlen. Es handelt sich um eine Methode, die das eigene Leseverständnis fördert und überwacht und eine aktive Lesehaltung unterstützt. Die Methode besteht aus vier Schritten. 

1. Vor der Lektüre: Die Schüler:innen formulieren Fragen zum Text auf der Grundlage der Überschriften (Frage) 

2. Die Schüler:innen lesen den Text mit den eigenen Fragen im Hinterkopf (Lesen) 

3. Nach dem Lesen versuchen die Schüler:innen, die Fragen zu beantworten (Antwort) 

4. Zum Schluss wird überprüft, ob die Antworten richtig sind (Check) 

Ein weiterer aktueller Schwerpunkt, der hier hervorgehoben werden soll, ist der Wortschatz. Dies ist wichtig, weil wir wissen, dass Lesegeschwindigkeit, Leseverständnis und Wortschatz eng miteinander verbunden sind. 

Eine Maßnahme, die zur Stärkung des Wortschatzes beiträgt, ist der Language Experience Approach (LEA). Bevor die Schüler:innen mit LEA arbeiten, baut die Klasse ihren Wortschatz durch gemeinsames Lesen eines bestimmten Thementextes auf. Die Lehrkraft schreibt die neuen Vokabeln aus dem Text in einen allgemeinen Wissenskatalog, den die Schüler:innen später verwenden können. 

Das gemeinsame Vorwissen/Verständnis der Schüler:innen wird dann durch eine gemeinsame, von der Lehrkraft geleitete Diskussion aktiviert. Sobald diese Arbeit abgeschlossen ist, können die Schüler:innen zum Spracherfahrungsansatz übergehen. Dazu schreiben sie gemeinsam einen Text, der das Gelernte festhält. Damit wird das neue Vokabular aus dem Wissenskatalog integriert. 

Am Ende steht die Verinnerlichung des neuen Wortschatzes. Dies geschieht dadurch, dass die Schüler:innen den gemeinsam erstellten LEA-Text einzeln lesen und dadurch die neuen Wörter in ihren Wortschatz verinnerlichen. 

Mehr zum Thema Vorverständnis können Sie hier lesen. 

Quelle:

https://emu.dk/grundskole/forskning-og-viden/sproglig-forstaaelse/laeseforstaaelse-og-faglige-laesekompetencer

Bråten, I. (2008) Læseforståelsem, KLIM

Lesetipp – Schüler:innen mit Leseschwierigkeiten

Ein sehr wichtiger Punkt des FrontRead-Programms ist Inklusion, sodass alle Lernenden üben können – unabhängig davon, ob sie auf, unter oder über dem altersgemäßen Niveau lesen. 

In diesem Lesetipp geht es darum, wie es möglich ist, Schüler:innen mit Leseschwierigkeiten erfolgreich einzubinden und zu fördern.  

Individuelle Anpassung von Textpaketen 

FrontRead ist so eingerichtet, dass es möglich ist, jedem in der Klasse unterschiedliche Textpakete zuzuweisen. Dies bedeutet, dass es für die Lehrkräfte einfach ist, den Leseunterricht auf das jeweilige Leseniveau der Lernenden abzustimmen. Die Textpakete sind nach Klassenstufe kategorisiert. Ein wichtiger Punkt bei der Zuweisung verschiedener Textpakete an Schüler in derselben Klasse ist Diskretion, sodass die Schüler keinen Zugang zu Informationen darüber haben, welches Textpaket ihnen zugewiesen wurde. Dadurch wird sichergestellt, dass Schüler, die nicht altersgerecht lesen, sich nicht diskriminiert oder im Vergleich unzureichend und unmotiviert fühlen. 

‚Freigeschalteter Kurs‘-Modus 

Manche Schüler:innen haben so große Schwierigkeiten mit dem Lesen, dass die Aufgaben des FrontRead-Programms, die das Überfliegen trainieren, zu herausfordernd sind. Daher hat die Lehrkraft die Möglichkeit einen „Freigeschalteter Kurs“ zuzuweisen. Ein „Freigeschalteter Kurs“ bedeutet, dass des einen „Skip-Button“ gibt, der ermöglicht, die überfliegen Lesen-Übungen im F4-Modul des Lesetrainings zu überspringen und direkt zur nächsten Übung im Lesetraining zugehen. Wir empfehlen natürlich, den „Freigeschalteten Kurs“ nur denjenigen Schülern:innen zu geben, die ihn benötigen. Die Zuweisung des „Freigeschalteten Kurs“ erfolgt im Lehrerverwaltungsmodul, indem Sie „Bearbeiten“ neben dem jeweiligen Lernenden wählen. 

Kompatibilität mit Vorlesesoftware 

Um noch mehr Zugang und Flexibilität für Schüler:innen mit besonderen Leseschwierigkeiten zu bieten, ist es natürlich möglich, Vorlesetools wie Read Aloud oder eSpeak zu verwenden. Es ist möglich die Textpakete als Word-Dokument herunterzuladen, damit die Schüler:innen auf diese Weise das Vorlesen üben oder den Text in eine Software kopieren oder hochladen können. Die Textpakete können heruntergeladen werden, indem Sie sich in das Lehrerverwaltungsmodul einloggen und „Text Browser“ öffnen. Weitere Informationen zur Integration von Lesehilfsmitteln finden Sie im Lehrerhandbuch (im Modul Lehrerverwaltung). Sie können sich auch telefonisch an unseren Support wenden (+49 40 80 90 95 9 – 65), um die erforderliche Anleitung zu erhalten. 

Einstellung der Lesegeschwindigkeit (Wörter pro Minute) 

Neben der Vermittlung der oben genannten Optionen und Ratschläge ist es auch wichtig zu betonen, dass es den Lernenden möglich ist, die Lesegeschwindigkeit in den Leseübungen (F4 Modul) manuell anzupassen. Einige Schüler können mit dem richtigen Textpaket und einer entsprechend niedrigen Lesegeschwindigkeit die Texte des Programms auch ohne andere Hilfsmittel gut lesen. Es ist möglich, die Wörter pro Minute auf bis zu 32 Wörter pro Minute einzustellen, sodass sich der Text mit einer sehr geringen Geschwindigkeit über den Bildschirm bewegt. 

Viel Vergnügen! 

Lesetipp – Flüssiges Lesen: was und wie?

Das Konzept des flüssigen Lesens umfasst genaues Dekodieren, Geschwindigkeit, Verständnis und Prosodie (ausdrucksstarkes, personalisiertes Lesen). Flüssiges Lesen wird auch mit den englischen Begriff fluency bezeichnet. Wie jede andere neue Fähigkeit, die erlernt wird, erfordert auch das flüssige Sprechen Übung. Eine offensichtliche Möglichkeit, den Lesefluss zu trainieren, ist die Methode des wiederholten Lesens. 

Der amerikanische Lernpsychologe S. Jay Samuels steht hinter der Entwicklung des Prinzips des wiederholten Lesens. Er begründet diese Methode damit, dass Schüler:innen, die Schwierigkeiten haben das automatische Lesen zu entwickeln, vom mehrmaligen Lesen desselben Textes profitieren. Das mehrmalige Lesen war lange keine bekannte Methode im Leseunterricht. Vielmehr wurden in jeder Stunde neue Texte benutzt.  

Samuels wies auf dieses Problem hin, da es im Gegensatz zu dem steht, was wir sonst über das Lernen wissen – um in einer bestimmten Übung gut zu werden, muss man dieselbe Übung viele Male wiederholen – daher ist es auch sinnvoll, mit wiederholtem Lesen zu arbeiten, um die Geläufigkeit zu verbessern. 

Die Methode des wiederholten Lesens ist besonders wichtig für legasthene Schüler:innen. Beim ersten Lesen eines Textes haben Legastheniker:innen kaum die Möglichkeit, diesen zu beherrschen, während das wiederholte Lesen zu einem Training beiträgt, das zu einer größeren Beherrschung des Lesens, d. h. zu einem flüssigeren Lesen, führen kann. 

Gute Tipps, wie man flüssiges Lesen üben kann 

Gertrud Brandt, die dänische Autorin des Buches „Flüssiges Lesen in der Praxis“, zeigt eine Reihe von Möglichkeiten auf, die Leseflüssigkeit in der Praxis zu stärken. Einige davon haben wir hier zusammengefasst: 

  • Partnerlesen: 

Bei dieser Methode wechselt man sich paarweise beim Vorlesen ab. Das Prinzip der Methode besteht darin, dass ein/eine Schüler:in der anderen Person laut vorliest, während diese dem Text folgt. Die jeweils Zuhörenden unterstützten und helfen bei der Entschlüsselung von Wörtern, sprechen über schwierige/unbekannte Wörter und korrigieren Lesefehler. Dann werden die Rollen getauscht. Forschungen haben ergeben, dass diese besondere Methode sowohl in Bezug auf die Leseflüssigkeit als auch auf das Leseverständnis, die Wahrscheinlichkeit der Selbstkorrektur von Lesefehlern, das genaue Dekodieren und das größere Selbstvertrauen zu deutlich besseren Ergebnissen führt. 

  • Lesemodell für Lehrer:innen: die Drei-in-einem-Methode: 

Diese Methode trainiert ebenso wie die oben beschriebene das flüssige Lesen. Es besteht aus drei Teilen: 1) Lehrkraftmodellierung 2) direkter Unterricht 3) eigene Tests der Schüler:innen. Bei der Modellierung durch den Lehrenden unterbricht die Lehrkraft sich selbst während des Lesens und spricht die herausfordernden Elemente an, z. B. die Aussprache verschiedener Wörter oder die Interpretation verschiedener Figuren im Text. Nach der Modellierung wäre es naheliegend, einige der Beispiele aus dem Text im direkten Unterricht zu vertiefen. Anschließend üben die Schüler:innen das Lesen desselben Textes und wenden dabei dieselben Strategien an, um ein flüssigeres Lesen und damit ein besseres Verständnis des Textes zu erleben. 

Quelle:  

Brandt, G. (2019). Flydende læsning i praksis,  Akademisk Forlag

https://improvingliteracy.org/brief/fluency-text 

Lesetipp – Üben Sie das überfliegende Lesen außerhalb von FrontRead

Eine der Hauptstrategien, auf die sich das Training mit FrontRead stützt, ist das Training des überfliegenden Lesens. 

Warum ist es so wichtig das überfliegende Lesen zu üben? Die Fähigkeit, Texte zu überfliegen, gibt den Lernenden ein Instrument an die Hand, mit dem sie schnell und einfach den Inhalt und die Relevanz von Texten feststellen und bewerten können. Auf diese Weise trägt das flüchtige Scannen dazu bei, die Lesenden auf das gründlichere Lesen des Textes vorzubereiten, da das Bewusstsein für das, was im Text wartet, aktiviert ist und so das Textverständnis vertieft werden kann. 

Das Überfliegen ist eine wichtige Strategie, denn im Laufe des Lebens, der Ausbildung, des Studiums und des Berufslebens werden wir mit einer riesigen Menge an Texten konfrontiert. Die Fähigkeit und Sicherheit die Informationen nach Relevanz zu sortieren und zu bewerten, und auf der Grundlage solcher Bewertungen mit den Texten umgehen zu können, wird immer bedeutender. 

In unserem FrontRead Programm wird die Geschwindigkeit für das Überfliegen auf der Grundlage unseres adaptiven Systems eingestellt. Auf diese Weise wird das Lesetempo der Schüler:innen beschleunigt und sie werden auch beim genaueren Lesen des Textes nach dem Überfliegen schneller. 

Nach Abschluss eines FrontRead-Kurses ist es wichtig zu wissen, wie die neu erlernten Strategien umgesetzt und auf das allgemeine Lesen von akademischen Texten, Fachliteratur, oder auch Freizeit übertragen werden. Hier sind einige Tipps, wie Sie dies tun können: 

Hier erfahren Sie, wie Sie das überfliegende Lesen außerhalb des FrontRead-Programms üben können: 

  • Verwenden Sie Geschwindigkeitskarten 

Die Geschwindigkeitskarte ist ein naheliegendes Mittel, um das Lesen von analogen Texten zu üben. Die Karte hilft den Lernenden, das Tempo beim Lesen beizubehalten und ein Zurückspringen zu vermeiden. 

  • Üben Sie 3-3-3 Minuten in analogen Texten (auch Minutenlesen genannt) 

Die Schüler:innen suchen sich einen Text aus, mit dem sie üben wollen, und stellen sich für jede Lektüre einen Timer von 3 Minuten. Bei dieser Technik lesen die Schüler:innen 3 Minuten lang so schnell sie können. Dann überfliegen sie den Text 3 Minuten lang und lesen zum Schluss 3 Minuten lang den Text, um das Wesentliche zu erfassen. 

  • Arbeiten Sie mit Fragen zu einem Informationstexten über z.B. Projekte 

Bitten Sie die Schüler:innen, den Text zu überfliegen. Nach dem flüchtigen Lesen werden ihnen vier Fragen zum Text gestellt, bevor sie den Text erneut lesen. Auf diese Weise arbeiten Sie auch gezielt an der Aktivierung von Vorwissen und die Schüler:innen sind noch besser gerüstet für das erneute Lesen des Textes, da sie nun eine klare Vorstellung davon haben, worauf sie sich beim Lesen konzentrieren müssen. 

Lesen Sie den Beitrag hier, um mehr darüber zu erfahren, wie Sie Informationen effektiver hantieren und filtern können. 

Viel Vergnügen beim Lesen.  

Lesetipp – Gezielte Pausen um neue Grundsätze des Lesens zu integrieren

Während eines FrontRead-Programms empfehlen wir gezielte Pause vom Training, da diese Pausen dazu beitragen, den Nutzen des Programms für die Schüler:innen zu verstärken, indem an der Integration der Leseprinzipien gearbeitet wird.    

In der Regel ist es sehr sinnvoll nach der zweiten Zwischenprüfung eine Pause einzulegen. Wir empfehlen eine Pause von 2 Wochen. Während der Pause ist es eine gute Idee, die Prinzipien des FrontRead-Trainings in die tägliche Lektüre der Schüler:innen zu integrieren. 

Um welche Grundsätze geht es dabei? 

  • Vorverständnis: Während des Trainings haben die Schüler:innen daran gearbeitet, ihr Vorverständnis zu aktivieren, indem sie die Verstaendnisfragen überflogen und darüber nachgedacht haben, was sie in dem Text erwartet. Dieses Prinzip lässt sich auf die allgemeine Lektüre von Texten im Unterricht übertragen, so dass den Schülern:innen bewusstwird, wie die Aktivierung des Vorverständnisses ihnen hilft, den Text zu verstehen und bessere Voraussetzungen für ein effektives und angeregtes Lesen schafft. 
  • Hilfe bei der Lesegeschwindigkeit: Wir empfehlen Ihnen auch, sich während der Pause auf die Aufrechterhaltung der Lesegeschwindigkeit zu konzentrieren. Dies kann sowohl beim analogen als auch beim digitalen Lesen mit Hilfe einer Lesehilfe geschehen. Beim analogen Lesen kann eine Schnelllesekarte, ein Bleistift, ein Finger oder Ähnliches helfen, die Lesegeschwindigkeit hoch zu halten. Die analoge Lesehilfe wird über den Zeilen platziert und nach unten über den Text geschoben, wodurch die Augen gezwungen werden, im Text nach vorne zu suchen, und somit Rücksprünge im Text vermieden werden. Auf dem Bildschirm kann der Cursor als Lesehilfe verwendet werden. Dieser kann entweder am linken oder am rechten Rand platziert werden. 
  • In der Trainingspause wird den Lernenden hoffentlich bewusster, wie sie die neu erlernten Lesestrategien und -prinzipien im Unterricht konkret umsetzen können. Dadurch wird der Transferwert des Trainings bereits in dieser Phase greifbarer und effektiver. Nach der zweiwöchigen Pause sind die Schüler:innen bereit, mit dem FrontRead-Programm weiterzuarbeiten und die Lesegeschwindigkeit und Textverständnis auf ein noch höheres Niveau zu bringen. 

Weitere Ratschläge, wie Sie die Trainingspausen optimal nutzen können, finden Sie im Lehrerhandbuch

Viel Vergnügen bei der Integration.  

Lesetipp – Das Statistikmodul: Wie zu verwenden

Das Statistikmodul in FrontRead enthält viele interessante Informationen, die für Schüler:innen, Lehrer:innen, Lesetutoren, Leseberater:innen und Schulleiter:innen von Nutzen sein können. Deshalb finden Sie hier einige Tipps zur Verwendung des Statistikmoduls. 

Es ist wichtig zu betonen, dass die Statistiken Trends aufzeigen und daher nicht als endgültige Wahrheit verstanden werden können und sollten. Stattdessen sollten die Statistiken als Benchmarks und als nützliches und konkretes Bewertungs- und Dialoginstrument verwendet werden. 

Nun einige Tipps, wie Sie das Statistikmodul nutzen können, um die Lesepraxis der Schüler:innen zu verbessern:  

Beim FrontRead-Training ist es wichtig, dass den Schülern:innen bewusst gemacht wird, dass ihre eigene Leseentwicklung im Mittelpunkt steht. Um etwas wirklich gut zu können, müssen wir viel üben. Das Gleiche gilt, wenn wir gut im Lesen werden wollen. 

Das Training in FrontRead kann sich manchmal herausfordernd und anstrengend anfühlen – deshalb ist es wichtig, den Schülern:innen zu helfen, ihre Motivation zu halten. Das heißt, ihnen zu helfen, die Bedeutung der Anstrengung zu verstehen. 

Wie kann die Motivation gehalten oder zurückerlangt werden? 

  • Zum Beispiel durch ein Feedback, das sich auf die individuellen Leistungen eines/ einer Schülers:in stützt. Wir empfehlen Ihnen, die Statistiken nicht nur zu nutzen, um sich einen Überblick über Ihre Klasse zu verschaffen, sondern auch, um den Schülern:innen ein kontinuierliches und konkretes Feedback zu ihrem persönlichen Fortschritt und Herausforderungen zu geben. 
  • Anhand des Kreisdiagramms können Sie die Entwicklung der Lernenden durch alle drei Module verfolgen. 
  • Das Balkendiagramm zeigt die Gesamtentwicklung jedes Einzelnen. Sie visualisiert die Leseausgangslage der Lernenden vor und nach dem Training. 
  • Darüber hinaus können Sie die detaillierte Übersicht der Übungsdetails des/der Schülers:in in den Dialog integrieren (die Details sind verfügbar, wenn Sie den/die Schüler:in im Verwaltungsmodul anklicken). Hier können Sie als Lehrende*r jedem individuell aufzeigen, was den persönlichen Fortschritt ausmacht – eben durch die richtigen Einstellungen der Blinkzeit und Lesegeschwindigkeit, die sicherstellen, dass jeder im Training angemessen und gezielt gefordert wird. 

Viel Vergnügen beim Einblick in die Daten.

Lesetipp – Aller Fokus auf Hier und Jetzt – Konzentration gezielt fördern

Wir alle wissen, dass das Erlernen neuer Dinge Zeit und viel Energie erfordert. In der Schule, in der Ausbildung und im Berufsleben – ja, das ganze Leben lang – müssen wir neue Fähigkeiten erwerben. Die Aneignung neuer Fähigkeiten erfordert harte Arbeit und Konzentration. Wenn wir unsere Lesegeschwindigkeit trainieren, stellt die natürlich auch hohen Anforderungen an unsere Konzentration. 

Die gute Neuigkeit ist, dass wir unsere Konzentration, wie alles andere auch, trainieren können.  

Im Lesetipp dieser Woche geben wir Ihnen einen Einblick in die Faktoren, die die Konzentration beim Lesen beeinflussen und wie wir diese berücksichtigt können. 

In der Tat gibt es eine Reihe von Faktoren, die man beachten muss, wenn man über Konzentration spricht – sowohl externe als auch interne Faktoren. Hier werden wir uns auf die externen Faktoren konzentrieren. 

Zerstreutheit und Unterbrechungen: 

Ein Schultag kann durch Ablenkung und Unterbrechungen gekennzeichnet sein. Das lässt sich nicht vermeiden und soll auch nicht vermieden werden. 

Es gibt jedoch einige Überlegungen, die Sie anstellen können, um die Anzahl der Unterbrechungen und Ablenkungen zu minimieren. Zum Beispiel, indem man konsequent auf Ruhe achtet. Bei der Arbeit an einer Lektüre im Unterricht ist Ruhe unerlässlich. Überlegen Sie, ob es eine gute Idee wäre, ein „Bitte nicht stören“-Schild an der Tür zu Ihrem Klassenzimmer anzubringen. Auf diese Weise vermeiden Sie unnötige Störungen von außen. 

Schüler:innen spiegeln in der Regel das Verhalten der Erwachsenen wider. Wenn Sie als Lehrkraft also völlig ruhig bleiben und sich auf die Arbeit konzentrieren, könnte genau dieses Verhalten die Schüler:innen dazu anregen, sich ebenfalls auf ihre Leseübungen zu konzentrieren. 

Wenn wir über Ablenkung und Unterbrechung sprechen, sind die größten Herausforderungen und Versuchungen (wahrscheinlich) die sozialen Medien. Sie sind so konzipiert, dass sie unsere Aufmerksamkeit durch Benachrichtigungen fesseln und so den Fokus von dem ablenken, was wir eigentlich tun. Deshalb möchten wir Sie einladen, mit den Schülern:innen darüber zu sprechen, was passiert, wenn sie bei ihrer Arbeit gestört werden, und nicht zuletzt darüber, wie die Arbeit ohne diese Zerstreutheit und Unterbrechungen leichter wird. 

Indem man die Schüler:innen über die Auswirkungen von Ablenkungen und Unterbrechungen auf die Konzentration „aufklärt“, besteht die Möglichkeit, dass die Schüler:innen selbst mit der Zeit beginnen, einen kritischen Blick auf die Umstände zu werfen, die sie selbst für ihre Arbeit schaffen. Mit dieser Einsicht können die Schüler:innen auch zu Hause bessere Bedingungen für das Training mit FrontRead schaffen und so den größten Nutzen aus dem Verlauf ziehen. 

Die Sinne: 

Es versteht sich von selbst, dass die Sinneseindrücke, seien es Geräusche, Gerüche oder Temperaturen, einen entscheidenden Einfluss auf unseren Ausgangspunkt für die Konzentration haben. Nicht umsonst spielt gutes Lüften vor dem Unterricht und die Balance, dass es weder zu kalt noch zu warm ist, eine Rolle für unsere Konzentrationsfähigkeit. Eine Reizüberflutung kann auch durch zu viel visuellen Input verursacht werden. Überlegen Sie also, ob die Wanddekoration in Ihrem Klassenzimmer zu einem inspirierenden und dennoch ruhigen Erscheinungsbild beiträgt. 

Multitasking vs. Singletasking: 

Auf dem Stundenplan stehen oft viele Dinge, die den Schüler:innen den Kopf verdrehen können. Daher kann es wichtig sein, „reinen Tisch zu machen“ und sicherzustellen, dass sich alle bewusst sind, worum es in jeder Lektion oder Stunde genau geht. Indem man den Schülern:innen hilft, sich zu orientieren und das Thema abzugrenzen, sind Sie wesentlich besser in der Lage, sich auf die anstehende Aufgabe zu konzentrieren, egal ob es sich um Lese- oder Rechenübungen handelt. 

Abwechslung: 

Oben haben wir darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, den Schülern:innen zu helfen, sich auf das zu konzentrieren, was in diesem Moment passiert. Doch neben dem Üben von Singletasking, bei dem man sich jeweils auf eine Aufgabe konzentriert, ist auch Abwechslung im Tagesablauf wichtig. Studien zeigen, dass sich insbesondere die Bewegung auf die Konzentration der Schüler:innen auswirkt. Wenn sie während des Unterrichts eine aktive Pause einlegen, können sie sich besser konzentrieren. Tatsächlich genügen schon wenige Minuten aktiver Bewegungspausen, um die Durchblutung und die Gehirnfunktion zu fördern. Vergessen Sie aber nicht, den Schüler:innen zu helfen, wieder an die Arbeit zu gehen, damit sie nach der Bewegungspause nicht den Zusammenhang mit der Arbeit verlieren. 

In unserem Lehrerhandbuch finden Sie weitere Tipps zur Stärkung der Konzentration. 

Viel Vergnügen beim Lesen und gute Konzentration! 

Lesetipp – Probieren Sie den Lesetest aus und finden Sie Ihre Lesegeschwindigkeit

Wenn Sie ein Leseprogramm mit Ihren Schüler:innen beginnen, ist es sehr hilfreich, deren aktuelle Lesegeschwindigkeit zu kennen. Vielleicht kennen Sie die individuelle Lesegeschwindigkeit in der Klasse bereits, oder Sie benötigen ein Instrument, um die Lesegeschwindigkeit zu erfassen. Unser Lesetest gibt Ihnen einen Überblick wo Ihre Schüler:innen in Bezug auf das erwartete altersgemäße Leseniveau stehen. 

Auf diese Weise ist der Lesetest auch ein sehr gutes Beurteilungsinstrument, das mehrmals im Laufe eines Schuljahres eingesetzt werden kann. Anhand der Testergebnisse können Sie nachvollziehen, ob Ihre Schüler:innen planmäßig vorankommen. 

Und nicht zuletzt können Sie den Lesetest als Ausgangspunkt für ein FrontRead-Training mit Ihrer Klasse nutzen. Das Ergebnis des Lesetests gibt Ihnen die beste Möglichkeit, jedem/ jeder Schüler:in das richtige Textpaket passend zum Leseniveau zuzuordnen. Auf diese Weise wird das Lesetraining dem Ziel gerecht, die Lernenden in ihren unmittelbaren Entwicklungsbereichen herauszufordern, und bietet somit die besten Voraussetzungen für die individuelle Entwicklung.  

Den Lesetest finden Sie hier.  

Viel Vergnügen beim Lesen. 

Lesetipp – Trainieren Sie Ihr Arbeitsgedächtnis mit FrontRead

Der Fokus dieses Lesetipps liegt auf Legasthenie und Leseschwierigkeiten sowie dem Bedarf an Hilfsmitteln zum Training des Arbeitsgedächtnisses.  

Das Arbeitsgedächtnis bzw. Kurzzeitgedächtnis ist eine wichtige kognitive Funktion, die wir benötigen, um verschiedene geistige Aufgaben wie z. B. das Lesen auszuführen. 

Studien zeigen, dass Schüler:innen mit Leseschwierigkeiten oder Legasthenie häufig auch einer Beeinträchtigung des Arbeitsgedächtnisses neigen. Ebenso zeigen mehrere Studien, dass Schüler:innen mit beeinträchtigtem Arbeitsgedächtnis ein besonders hohes Risiko haben, in der Schule schlechtere Leistungen zu erzielen. Insgesamt ist das Arbeitsgedächtnis eine Voraussetzung für fast jede Art des Lernens und daher eine äußerst wichtige Funktion, die es bei Lernenden zu trainieren gilt. 

Hier sind einige Ideen, wie man das Arbeitsgedächtnis der Schüler:innen trainieren kann: 

  • Merkverse, bei denen Sie als Lehrkraft zunächst ein Wort sagen, das der/die Schüler:in wiederholen soll. Dann sagen Sie das erste Wort noch einmal und fügen ein neues Wort hinzu, das wiederholt werden soll, und so weiter. Danach können Sie versuchen, den Reim rückwärts durchzugehen, indem dieser wieder Wort für Wort aufgebaut wird.  
  • Gedächtnisspiele sind auch eine Möglichkeit, das Arbeitsgedächtnis zu stärken. Hier kann sich der/ die Schüler:in zum Beispiel verschiedene Gegenstände ansehen, die Sie für eine bestimmte Zeit ausgelegt haben. Anschließend werden die Gegenstände unter einem Tuch versteckt und es ist Aufgabe der Schüler:innen, sich so viele Dinge wie möglich zu merken. 
  • Einkaufen ohne Einkaufsliste ist auch eine gute Übung für das Arbeitsgedächtnis. Sie können dies intern in der Schule üben, indem Sie die Lernenden z. B. bitten, ins Büro zu gehen und 5 Blatt Papier, 2 Lineale und 1 Schere zu holen. Sie können den Umfang und die Komplexität dessen, was die Schüler:innen sich merken müssen, je nach Niveau des Lernenden variieren. Das Prinzip der Methode besteht darin, dass sich die Schüler:innen selbständig an die Dinge und deren Anzahl erinnern muss, ohne dass er eine Liste dabeihat. 
  • Im FrontRead-Programm wird das Arbeitsgedächtnis auf sehr konzentrierte Weise trainiert. Die Übungen Staerken das Arbeitsgedächtnis, indem die Trainierenden Strategien zur Steigerung der Konzentration und des Fokus beim Lesen durchlaufen. Die Übungen des F3-Moduls in FrontRead trainiert gezielt das Arbeitsgedächtnis. Dies geschieht dadurch, dass diese Übungen die Lernenden in der Menge der Informationen, die er auf einmal verarbeiten kann, herausfordern. Die Aufgaben basieren auf einem Mustererkennungstraining 

Auf Wunsch können Sie das Training im FrontRead-Programm mit einem intensiven Fokus auf das Arbeitsgedächtnis zu gestalten. Dies ist möglich, indem Sie das Programm auf „Freigestalteter Kurs“ einstellen. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie ein solches Programm organisiert werden kann, kontaktieren Sie uns bitte unter +49 40 80 90 95 9 – 65 oder über support@frontread.com. Sie können auch im Lehrerhandbuch mehr darüber lesen. 

Viel Vergnügen beim Lesen.